Ersatzgefühle: Unterschied zwischen den Versionen

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===Nicht ernst genommene Gefühle===
===Nicht ernst genommene Gefühle===
[[Gefühle]] sind für den Menschen enorm wichtig, genauso wie sein [[Verstand]]. Sie helfen ihm Situationen einzuschätzen und Entscheidungen zu treffen. Gefühle sind also immer hilfreich, es gibt weder positive noch negative Gefühle. Während zum Beispiel [[Freude]] Ihnen anzeigen kann, dass es Ihr Gegenüber gut mit Ihnen meint, mahnt Sie [[Angst]] zur Vorsicht. Und während [[Wut]] bedeuten kann, dass es wichtig ist, sich für etwas einzusetzen, hilft Ihnen [[Trauer]], um über einen Verlust hinwegzukommen. Selbstverständlich sollen Sie nebst Ihrem [[Gespür]], also dem gefühlsmässigen Verstehen, auch immer und gleichzeitig Ihren [[Verstand]] einsetzen. Die Erfahrung der meisten Menschen zeigt aber, dass es Im Zweifel letztlich fast immer besser ist, gefühlsmässig zu entscheiden.
[[Gefühle]] sind für den Menschen enorm wichtig, genauso wie sein [[Verstand]]. Sie helfen ihm Situationen einzuschätzen und Entscheidungen zu treffen. Gefühle sind also immer hilfreich, es gibt weder positive noch negative Gefühle. Während zum Beispiel [[Freude]] Ihnen anzeigen kann, dass es Ihr Gegenüber gut mit Ihnen meint, mahnt Sie [[Angst]] zur Vorsicht. Und während [[Wut]] bedeuten kann, dass es wichtig ist, sich für etwas einzusetzen, hilft Ihnen [[Trauer]], um über einen Verlust hinwegzukommen. Selbstverständlich sollen Sie nebst Ihrem [[Gespür des Kindes|Gespür]], also dem gefühlsmässigen Verstehen, auch immer und gleichzeitig Ihren [[Verstand]] einsetzen. Die Erfahrung der meisten Menschen zeigt aber, dass es Im Zweifel letztlich fast immer besser ist, gefühlsmässig zu entscheiden.


Es ist  für die gesunde Entwicklung des Kindes deshalb entscheidend, dass Sie seine Gefühle [[ernst nehmen]], das Kind zum Beispiel weder auslachen, weil es Angst hat noch spotten, weil es sich über etwas freut, das Ihnen nichtig erscheint. Denn das Kind vertraut Ihnen. Wenn es sich nicht [[Ernst  nehmen|ernst genommen]] fühlt, beginnt es zu zweifeln, weil es nicht mehr weiss, ob es sich nun auf seine Gefühle oder auf Ihre Reaktion verlassen soll. Das mindert sein von Natur aus vorhandenes [[Gespür des Kindes|Gespür]] und schliesslich auch sein [[Selbstvertrauen]].
Es ist  für die gesunde Entwicklung des Kindes deshalb entscheidend, dass Sie seine Gefühle [[ernst nehmen]], das Kind zum Beispiel weder auslachen, weil es Angst hat noch spotten, weil es sich über etwas freut, das Ihnen nichtig erscheint. Denn das Kind vertraut Ihnen. Wenn es sich nicht [[Ernst  nehmen|ernst genommen]] fühlt, beginnt es zu zweifeln, weil es nicht mehr weiss, ob es sich nun auf seine Gefühle oder auf Ihre Reaktion verlassen soll. Das mindert sein von Natur aus vorhandenes [[Gespür des Kindes|Gespür]] und schliesslich auch sein [[Selbstvertrauen]].

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