Toben
Wenn ein Kind beginnt, seinen eigenen Willen zu entwickeln, in der Regel etwa im dritten Lebensjahr, entdeckt es eine ungeheure Kraft, die aber noch ziemlich roh ist. Wenn es mit dieser ungestümen Kraft auf einen Widerstand stösst, wird es zunächst einmal mit Wut reagieren, da es seinen Willen nicht durchsetzen konnte. Das ist völlig normal und ein Zeichen seiner gesunden Entwicklung! Allerdings liegt es in der Verantwortung der Eltern, auf das Toben des Kindes angemessen zu reagieren.
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Toben
Wenn ein Kind beginnt seinen eigenen Willen zu entwickeln, in der Regel etwa im dritten Lebensjahr, entdeckt es eine ungeheure Kraft, die aber noch ziemlich roh ist. Wenn es mit dieser ungestümen Kraft auf einen Widerstand stösst, wird es zunächst einmal mit Wut reagieren, da es seinen Willen nicht durchsetzen konnte. Das ist völlig normal…
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Konfrontieren
Der Wille des Kindes ist anfangs noch roh und ungestüm, sodass Auseinandersetzungen unumgänglich sind. Diesen müssen Sie sich als Eltern unbedingt stellen, da das Kind Ihren Widerstand braucht, um Respekt lernen zu können. Während der Phase der Vertrauensbildung hat das Kind erst einen Lebenswillen, der ausschliesslich auf die Befriedigung seiner Grundbedürfnisse ausgerichtet ist. Diese Grundbedürfnisse, aber auch nur die, sollten Sie wenn immer möglich…
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Totalverweigerung
Wenn die Eltern-Kind-Beziehung derart gestört ist, dass ein Kind jegliche Kommunikation mit den Eltern ablehnt, ist auch keine Erziehung mehr möglich. Um solche Blockierungen zu lösen, müssen Eltern zunächst die Verantwortung übernehmen und anschliessend ihr Verhalten grundlegend überdenken. Das Problem dabei ist leider, dass die Ursache regelmässig während der Phase der Willensbildung geschaffen wird, die Lösung häufig erst später gesucht wird,…
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Widerstand des Kindes
Wenn das Kind beginnt seinen eigenen Willen zu entwickeln, in der Regel etwa im dritten Lebensjahr, wird es Ihnen vermehrt auch dann Widerstand leisten, wenn sich Ihre Absichten eigentlich mit seinen Bedürfnissen decken. Der Wille des Kindes ist, nebst seinem Selbstvertrauen, die weitaus wichtigste Kraft des Menschen. Allerdings ist dieser Wille anfangs noch roh und ungestüm, kennt also weder…
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Wollen
Wenn das Kind zum ersten Mal „Nein!“ oder „Ich will!“ sagt, ist das ein sicheres Zeichen, dass es gerade eine seiner weitaus wichtigsten Kräfte für sein Leben entwickelt, nämlich seinen Willen. Darüber sollten sich Eltern an sich freuen, auch wenn sie meistens erst noch lernen müssen, mit dem kindlichen Willen umzugehen. Denn der Wille ist zunächst einmal absolut,…
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Trotzen
Wenn das Kind beginnt seinen Willen zu entwickeln, in der Regel etwa ab dem dritten Lebensjahr, wird es vermehrt und häufig ganz unvermittelt Widerstand gegen seine Eltern leisten. Das ist zunächst schlicht ein Zeichen seiner gesunden Entwicklung. Entscheidend ist aber, dass die Eltern lernen damit umzugehen, das heisst insbesondere den Willen des Kindes zu respektieren und angemessen Grenzen zu setzen. In der…
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Willensschwach
Willensschwach wird ein Kind, wenn es während der Phase der Willensbildung zu wenig Herausforderungen oder zu wenig Grenzen erhält. So kann es nicht erfahren, wie es seinen Willen konstruktiv einsetzen kann. Ein zu wenig genutzter Wille verschwindet zwar nicht einfach, aber er verkümmert. Der Wille ist nebst dem Selbstvertrauen die wichtigste Kraft des Menschen, sodass die Folgen von Willensschwäche für die Persönlichkeit gravierend sein können. Mögliche Ursachen…
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Gebrochener Wille
Ein möglichst freier Wille ist nebst einem gesunden Selbstvertrauen die wertvollste Kraft des reifen Menschen, um selbständig und beziehungsfähig leben zu können. In der Phase der Willensbildung, die in der Regel etwa im dritten Lebensjahr des Kindes beginnt, müssen die Eltern deshalb besonders aufmerksam sein, um auf dessen Willen angemessen reagieren zu können. Sind sie…
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Wut des Kindes
Wut ist, nebst Freude, Angst und Trauer, eines der vier Grundgefühle, das heisst ein elementares, reines und von Geburt an vorhandenes Gefühl. Kinder werden vor allem dann wütend, wenn sich jemand oder etwas ihrem Willen entgegenstellt. Das ist grundsätzlich ein Zeichen ihrer gesunden Entwicklung. Entscheidend ist einzig, wie die Eltern darauf reagieren. Wut ist ein…
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Protestieren
Wenn Kinder gegen ihre Eltern protestieren, werden sie häufig als unvernünftig betitelt. Der Protest von Kindern ist aber meistens nichts anderes als ein Zeichen ihrer gesunden Entwicklung und bei näherer Betrachtung zudem höchst vernünftig. Eltern sollten deshalb zumindest während den beiden ersten, alles entscheidenden Phasen der Erziehung jeweils genau hinschauen, aus welchen Gründen sich das Kind gegen sie…
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Versöhnung zwischen Eltern und Kind
Konflikte zwischen den Eltern und ihren Kindern sind unvermeidlich. Versöhnung ist vor allem in der Phase der Willensbildung das, was der Trost in der Phase der Vertrauensbildung ist: ein Grundbedürfnis des Kindes, für deren Erfüllung allein die Eltern verantwortlich sind. In der Phase der Vertrauensbildung dürfen Sie grundsätzlich zu allem „Ja“ sagen (ausser natürlich bei…
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Laut und deutlich
Kinder brauchen zumindest in den ersten beiden, alles entscheidenden, Phasen der Erziehung zunächst einmal Klartext, denn ihr sprachliches Verständnis ist noch sehr elementar. Mit Verklausulierungen, Doppelbotschaften und ähnlichem sind sie überfordert. Ab der Phase der Willensbildung brauchen sie zudem auch noch Ansagen, die laut und deutlich daherkommen, denn Grenzen müssen für Kinder eindeutig erkennbar sein: Entweder das Kind darf oder es darf nicht, Relativierungen und Konjunktiv können Kinder…
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Willensbildung
Die Phase der Willensbildung beginnt in der Regel etwa im dritten Lebensjahr des Kindes und ist, zusammen mit der Vertrauensbildung, die weitaus wichtigste Phase der Erziehung. Wenn das Kind seinen eigenen Willen entwickelt, müssen Sie lernen, auch Widerstand in Form von Herausforderungen und Grenzen zu leisten, sodass aus dem anfangs noch rohen und ungestümen Willen ein möglichst freier Wille wird, das heisst ein Wille, der auch…

