Störenfried und Duckmäuser
Ein Duckmäuser ist ein Kind, das sich in einer Gruppe ausserhalb der Familie noch nicht behaupten kann. Kinder hingegen, die in der Schule oder in der Freizeit dauernd stören, werden gerne Störenfriede genannt. Im Grunde genommen haben beide das gleiche Problem: Sie sind noch nicht genügend reif.
Diese Unreife hat aber weniger mit der kindlichen Veranlagung zu tun als mit Erziehungsfehlern der Eltern in den ersten entscheidenden Phasen der Erziehung. Eine Korrektur dieses Verhalten ist häufig nur noch schwer zu erreichen, da sich das Kind ja bereits in der Schule befindet und somit die Einflussmöglichkeiten der Eltern mehr und mehr schwinden.
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Duckmäuser
Ein Duckmäuser ist ein Kind, das sich in einer Gruppe ausserhalb der Familie noch nicht behaupten kann, es ist noch reif für die Sozialisation. Es traut sich zum Beispiel nicht, seine Fähigkeiten zu entfalten, seine eigene Meinung frei zu äussern, oder es ängstigt sich vor jeder Herausforderung. Das Kind hat nicht genügend Selbstvertrauen, es fürchtet sich, dass es die Zuneigung anderer verlieren könnte, wenn es seinen Willen äussert oder…
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Störenfried
Kinder, die in der Schule oder in der Freizeit dauernd andere durch übertriebenen Lärm, Provokationen und ähnliches stören, haben im Grunde genommen alle das gleiche Problem: Sie können Grenzen anderer nicht oder nur zu wenig respektieren. Dieses Fehlverhalten hat aber weniger mit der kindlichen Veranlagung zu tun als mit Erziehungsfehlern der Eltern in den ersten entscheidenden Phasen der Erziehung. Eine Korrektur dieses…
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Verhalten
Das Verhalten des Kindes ist im Idealfall in erster Linie Ausdruck seiner Persönlichkeit, denn von Natur aus verhält sich jedes Kind zunächst vernünftig. Sogenannt unvernünftiges oder auffälliges Verhalten hingegen ist eine Reaktion auf Erziehungsfehler. Die Ursache für auffälliges Verhalten des Kindes sollte deshalb immer zuerst bei den Eltern gesucht werden! Persönlichkeit des Kindes Kinder haben von Anfang an…
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Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS)
Unter dem Sammelbegriff Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS, früher auch „Psychoorganisches Syndrom“, POS, genannt) wird im Allgemeinen verstanden, dass ein Kind übermässig impulsiv reagiert, sich schlecht konzentrieren kann, zerstreut ist oder wenig Geduld und Ausdauer hat. Dies führt häufig zu problematischem Verhalten, insbesondere in der (Vor)Schule, wo das Kind als Störenfried (oder umgekehrt als Duckmäuser) auffällt. Krankheit, Abweichung von der Norm oder Erziehungsfehler? Eine exakte Diagnose von ADHS ist naturgemäss nicht…
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Störendes Kind
Kinder verlangen vor allem während den beiden ersten, alles entscheidenden Phasen der Erziehung viel Beachtung und können laut und umtriebig sein. Ob das als Störung wahrgenommen wird, hängt offensichtlich vor allem von der Toleranz der Eltern ab. Eine Störung ist zunächst immer eine Grenzüberschreitung. Entscheidend ist deshalb, dass Sie Ihre Grenzen, welcher Art sie auch sein mögen, überhaupt wahrnehmen können. Danach können…
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Schule
Zwar gibt es viele Parallelen und Anknüpfungspunkte zwischen der Erziehung und der Schulbildung, doch entscheidend ist, dass für die Erziehung die Eltern – und nicht etwa die Schulen – verantwortlich sind. Denn die beiden wichtigsten Aufgaben der Erziehung, Vertrauensbildung und Willensbildung, sollten im Alter von etwa vier Jahren, also noch vor dem Schuleintritt, weitgehend erfüllt…
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Sozialisation
Spätestens wenn Kinder in den Kindergarten oder in die Schule kommen, sollten sie fähig sein, mit ihren Mitmenschen, also mit der Gesellschaft, und deren Regeln umgehen zu können. Das setzt voraus, dass sie einerseits genügend Selbstvertrauen haben, um auch in einer Gruppe zu ihrer eigenen Persönlichkeit stehen zu können, und andererseits fähig sind, die Grenzen…
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Toben
Wenn ein Kind beginnt seinen eigenen Willen zu entwickeln, in der Regel etwa im dritten Lebensjahr, entdeckt es eine ungeheure Kraft, die aber noch ziemlich roh ist. Wenn es mit dieser ungestümen Kraft auf einen Widerstand stösst, wird es zunächst einmal mit Wut reagieren, da es seinen Willen nicht durchsetzen konnte. Das ist völlig normal…

