Gespür
Als Gespür wird im Rahmen des „2 x 2“ die Fähigkeit verstanden, etwas mehr gefühlsmässig als geistig zu verstehen oder doch zumindest zu erahnen.
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Gespür
Als Gespür wird im Rahmen des „2 x 2“ die Fähigkeit verstanden, etwas mehr gefühlsmässig als geistig zu verstehen oder doch zumindest zu erahnen. Übersicht zum Thema Gespür:
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Gespür der Eltern
Gespür ist die Fähigkeit, etwas mehr gefühlsmässig als verstandesmässig zu verstehen oder doch zumindest zu erahnen. Während Kinder diese Fähigkeit noch von Natur aus haben, müssen die meisten Eltern das für die Erziehung enorm wichtige Gespür erst wieder neu entdecken. Das „2 x 2“ verlangt von Ihnen als Eltern denn auch lediglich, dass Sie die beiden Grundprinzipien der Erziehung verstehen –…
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Gespür des Kindes
Gespür ist die Fähigkeit, etwas mehr gefühlsmässig als zu verstandesmässig zu begreifen oder doch zumindest zu erahnen. Diese Fähigkeit haben Kinder von Natur aus. Es ist deshalb die Aufgabe der Eltern dafür zu sorgen, dass ihren Kindern diese enorm wichtige Fähigkeit erhalten bleibt. Für gute Entscheidungen sind Gespür und Verstand gleich wichtig und decken sich idealerweise, sodass von Vernunft gesprochen werden kann. Zur…
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Zahlengläubigkeit
Die „Verwissenschaftlichung“ der Erziehung hat es unter anderem mitgebracht, dass Unmengen von statistischem Material zum Thema produziert wird. Selbstverständlich ist zum Beispiel die Medizin auf solches Material angewiesen. Als Eltern sollten Sie jedoch zunächst zwei Dingen beachten: Die Gefahr der Zahlengläubigkeit besteht insbesondere bei folgende Themen: Insbesondere in den ersten vier Lebensjahren sollte sich ein…
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Vernunft des Kindes
Im Rahmen des „2 x 2 der Erziehung“ ist mit Vernunft der gleichzeitige Gebrauch von Gespür und Verstand gemeint. Während es beim Gespür mehr um die gefühlsmässige Erkenntnis geht, geht es beim Verstand mehr um die geistige Erkenntnis und das entsprechende Entscheiden und Handeln. Wenn der Mensch beides in Einklang bringt, wird hier von Vernunft gesprochen. Von Geburt an vernünftig Während das…
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Freude des Kindes
Freude ist, nebst Wut, Angst und Trauer, eines der vier Grundgefühle, das heisst ein elementares, reines und von Geburt an vorhandenes Gefühl. Kinder freuen sich immer dann, wenn ihr von Geburt an vorhandenes Vertrauen bestätigt wird, sei es in einer Beziehung, insbesondere zu den Eltern, sei es, dass ihnen etwas gelungen ist.Freude ist ein ebenso wichtiges Gefühl wie alle anderen: Sie zeigt…
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Überbehüten
Die Sorge der Eltern um ihre Kinder ist aus guten Gründen gross, sind doch Menschenkinder bei ihrer Geburt wortwörtlich auf Gedeih und Verderb von ihnen abhängig. Allerdings bewirkt schon deren Lebenswille von Geburt an, dass sie selbständig werden wollen. Eltern brauchen sich deshalb immer nur so weit zu sorgen, als es das Kind auch tatsächlich verlangt. Das fordert von…
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Liebkosen
Kinder sind in Beziehungen noch sehr körperorientiert. Schon allein deshalb geniessen sie in der Regel die elterlichen Liebkosungen, sei es gehalten oder getragen, sei es gestreichelt, umarmt oder geküsst zu werden. Allerdings gilt es von Anfang an das Wechselspiel von Nähe und Distanz zu respektieren. Denn Kinder brauchen nicht einfach so viel als möglich, sondern so viel…
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Doppelbotschaften
Eine Doppelbotschaft entsteht, wenn Eltern dem Kind verbal das eine sagen und nonverbal etwas anderes. Da Kinder von Natur aus ein sehr feines Gespür dafür haben, ob das, was Sie sagen, auch mit dem übereinstimmt, was Sie zum Beispiel mit Ihrer Stimme, Mimik oder Gestik ausdrücken, werden sie dadurch zumindest verwirrt, denn sie wissen nicht mehr, auf…
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Einschlafen
Einschlafen bedeutet vor allem loslassen. Und loslassen kann das Kind von Geburt an, wird es doch mit einem uneingeschränkten Vertrauen in die Eltern und überhaupt in die Welt geboren. Säuglinge schlafen denn auch regelmässig schon ein, wenn sie bloss gestillt werden. Allfällige Schwierigkeiten beginnen erst, wenn ein Schlafrhythmus gefunden werden soll. Denn das ist zunächst kein, beziehungsweise noch kein,…
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Angst des Kindes
Angst ist, nebst Freude, Wut und Trauer, eines der vier Grundgefühle, das heisst ein elementares, reines und von Geburt an vorhandenes Gefühl. Kinder ängstigen sich vor allem dann, wenn sie Unbekanntem oder Gefahren begegnen, ganz gleich, ob es sich um Menschen, Orte oder Situationen handelt. Angst ist ein ebenso wichtiges Gefühl wie alle anderen: es geht um eine Botschaft, die…
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Verstand des Kindes
Beim Verstand geht es im Rahmen des „2 x 2“ mehr um die geistige Erkenntnis und das entsprechende Entscheiden und Handeln, während es beim Gespür mehr um die gefühlsmässige Erkenntnis geht. Der gleichzeitige Gebrauch von Verstand und Gespür wird in diesem Zusammenhang als Vernunft bezeichnet. Das Gespür bringt das Kind schon von Geburt an mit,…
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Lust
Kinder tun und lassen von Natur aus, wozu sie gerade Lust haben. Zwänge und Pflichten und sind ihnen noch völlig fremd. Zumindest während den beiden ersten, alles entscheidenden Phasen der Erziehung sollten Kinder möglichst nach dem Lustprinzip leben dürfen. Damit aus der Lust kein Frust wird, muss das Kind aber Trost und Versöhnung erfahren, wenn es in seinem Übermut anstösst und…
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Gratwanderung
Das „2 x 2 der Erziehung“ geht von den zwei an sich klar zu unterscheidenden Grundprinzipien: Selbstvertrauen und freier Wille aus. Oder anders gesagt: es geht um die Frage, ob Sie „Ja“ oder „Nein!“ sagen sollen. Das ist dann einfach, wenn Sie sich schon seit der Geburt des Kindes an diese Prinzipien halten. Sie können…
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Grenzen der Eltern
Wenn das Kind beginnt, seinen Willen zu entwickeln, in der Regel etwa im dritten Lebensjahr, braucht es auch angemessene Grenzen, sei es in Form von Herausforderungen, seien es Regeln oder ein konsequentes „Nein!“. Eltern haben aber auch noch eigene, persönliche Grenzen aufgrund von Diese Grenzen der Eltern können den Grundbedürfnissen des Kindes entgegenstehen. Zumindest während den ersten beiden, alles entscheidenden Phasen der Erziehung bedeutet das…
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Fragen der Eltern
Wenn Sie Ihr Kind etwas fragen, schenken Sie ihm Aufmerksamkeit und lernen seine Persönlichkeit kennen. Fragen Sie aber nur, weil Sie etwas wissen wollen oder eine Vermutung bestätigt haben wollen. Fragen der Eltern können nämlich auch manipulativen Absichten beinhalten, sodass sie höchst kontraproduktiv wirken. Das neugeborene Kind ist für die Eltern meistens ein noch völlig unbekanntes Wesen, das Ihnen anfangs kleinere…
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Gefühle
Gefühle sind ein wichtiger Teil der Persönlichkeit des Menschen. Während viele Erwachsene mehr oder weniger Mühe haben ihre Gefühle wahrzunehmen, sind sie für Kinder eine absolute Selbstverständlichkeit. Als Eltern haben Sie denn auch in erster Linie dafür zu sorgen, dass das so bleibt. Das verlangt von Ihnen zum einen Aufmerksamkeit und zum anderen Respekt. Und ganz nebenbei werden Sie womöglich…
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Gestik
Anfangs kann sich das Kind erst durch seine Mimik und mehr und mehr durch seine Gestik, also Bewegungen mit den Händen, Beinen und dem Kopf ausdrücken. Diese nonverbale Kommunikation ist für die Eltern meistens nicht so einfach zu verstehen. Sie verlangt vor allem eine erhöhte Aufmerksamkeit und kann so eine Chance sein, bisher unbekannte Ebenen in Beziehungen zu entdecken.…
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Mimik
Solange das Kind noch nicht sprechen kann, also vor allem in der Phase der Vertrauensbildung, sind die Eltern in erster Linie auf den Gesichtsausdruck (und später die Gestik) des Kindes angewiesen, um seine Bedürfnisse erahnen zu können. Einfach ist das nicht, anfangs wird das Kind einfach ziemlich schnell zu schreien beginnen, wenn es nicht gleich erhält, was es braucht. Das sollte…

