Fördern
Kinder brauchen nicht gefördert zu werden, denn sie bringen bereits alles mit, was sie brauchen: den Lebenswillen und das Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten. Eltern müssen hingegen darauf achten, dass sie ihre Kinder in dieser Entwicklung nicht behindern, ansonsten sie später, insbesondere in der Schule, tatsächlich spezielle Förderung benötigen.
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Fördern
Kinder brauchen nicht gefördert zu werden, denn sie bringen bereits alles mit, was sie brauchen: den Lebenswillen und das Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten. Eltern müssen hingegen darauf achten, dass sie ihre Kinder in dieser Entwicklung nicht behindern, ansonsten sie später, insbesondere in der Schule, tatsächlich spezielle Förderung benötigen. Gerade in den beiden ersten Jahren des Kindes, also der Phase der Vertrauensbildung, müssen die…
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Resilienz
Unter Resilienz wird im Allgemeinen die (psychische) Widerstandsfähigkeit des Menschen verstanden. Als Eltern können Sie durch Ihr Verhalten während den ersten Lebensjahren wesentlich dazu beitragen. Erhalt und Förderung der Resilienz Kinder sind schon von Geburt an äussert widerstandsfähig: So sehr sie auf die Fürsorge ihrer Eltern angewiesen sind, so erstaunlich ist schon allein die Tatsache,…
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Entfalten
Entfaltet muss etwas werden, das zuvor gefaltet wurde. Kinder kommen aber keineswegs gefaltet zur Welt. Sie sind zwar wohl auf die elterliche Sorge angewiesen, doch steckt bereits alles in ihnen, was sie für das Leben brauchen, und zwar in voller Grösse und Vollkommenheit. Kinder müssen sich einzig entwickeln können, wozu sie in erster Linie das elterliche Vertrauen…
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Loben
Mit Lob anerkennen Sie die Leistungen des Kindes. Dabei sollte es zumindest während den beiden ersten, alles entscheidenden Phasen der Erziehung weniger um den Erfolg gehen, als mehr um die Anstrengung an sich, also noch unabhängig vom Resultat. Zudem sollte das Lob ernst gemeint sein, also Ausdruck Ihrer tatsächlichen Freude sein. Lob für Anstrengungen Kinder geben sich von Natur aus immer so viel…
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Forderungen des Kindes
Forderungen des Kindes können seine Grundbedürfnisse betreffen, aber auch Ausdruck seines Willens sein. Als Eltern müssen Sie lernen, das eine vom anderen zu unterscheiden. Während der Phase der Vertrauensbildung haben Kinder erst einen Lebenswillen, das heisst, sie fordern einzig, dass ihre Grundbedürfnisse befriedigt werden. Das kann zwar für die Eltern auch äusserst fordernd sein, doch müssen Sie sich bewusst sein, dass es zunächst einmal das…
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Sport
Als Sport wird im Rahmen des „2 x 2“ der organisierte Wettkampf mit regelmässigem Training und klar definierten Regeln betrachtet, also weniger das Spielen mit mehr oder weniger freien Spielregeln. Sport in diesem Sinne wird im Rahmen der Erziehung denn auch frühestens mit der Sozialisation von Bedeutung, also nachdem die beiden ersten, alles entscheidenden Phasen der Erziehung bereits vorbei sind. Trotzdem kann dem Sport…
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Sprechen lernen
Kinder beginnen irgendwann von selbst zu sprechen. Sie brauchen als Eltern weder nachzuhelfen, noch das Kind irgendwie zu motivieren. Sie brauchen bloss Geduld und Freude an der Entwicklung seiner Fähigkeiten. Die Entwicklung des Sprachwerbers ist aus wissenschaftlicher Sicht zwar höchst interessant, für die eigentliche Erziehungsarbeit jedoch von eher untergeordneter Bedeutung: Wenn es um das Verstehen…
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Belohnen
Die Ziele der Erziehung sind gemäss dem „2 x 2“ ein gesundes Selbstvertrauen und ein möglichst freier Wille. Das heisst, dass Kinder von sich aus etwas tun oder lassen sollen, also aus eigenem Antrieb und ohne spezielle Belohnung, jedenfalls ohne materielle Belohnung. Andererseits gilt es auch, Kinder auf die spätere Realität des Berufslebens vorzubereiten. Und…
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Ermuntern
Kinder sind an sich schon von Natur aus munter, das heisst sie haben in der Regel genügend Mut und Lust, etwas selbst zu tun und immer wieder auszuprobieren. In den beiden alles entscheidenden Phasen der Vertrauensbildung und der Willensbildung müssen Sie hingegen als Eltern lernen, dass Sie dem Kind Herausforderungen dürfen und sollen. Ermuntern statt Nachhelfen Ermuntern ist ziemlich genau das Gegenteil von Nachhelfen: Sie fordern…
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Kreativität
Kreativität bedeutet die Fähigkeit etwas Neues zu erschaffen. Man könnte auch von „Schöpfung“ sprechen (unabhängig davon, ob dem Wort eine religiöse Bedeutung zugemessen wird oder nicht). So betrachtet ist schon allein die Geburt des Kindes selbst der kreativste Akt, der überhaupt denkbar ist: Das Leben schlechthin. Das „2 x 2“ geht denn auch davon aus, dass jedes…
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Behindern
Eltern sprechen gerne und in bester Absicht davon, dass sie ihre Kinder wo immer möglich fördern und unterstützen wollen. Meistens ist das Verhalten der Eltern zwar gut gemeint, aber häufig trotzdem geradezu kontraproduktiv. Denn Kinder entwickeln sich grundsätzlich von selbst, die Eltern sollten deshalb in erster Linie darauf achten, dass sie ihre Kinder dabei nicht behindern! Beispiele für unnötige Behinderungen Ein Kind wird…
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Missverständnisse
In der Erziehungsarbeit gibt es einige Missverständnisse, man könnte auch von „Erziehungsfallen“ sprechen, denn meistens geschehen sie mangels Kenntnis und in bester Absicht. Kinder müssen lernen Nein, Kinder dürfen lernen – und sie tun es von selbst, jedenfalls wenn es die Eltern zulassen. Wirklich lernen müssen hingegen die Eltern, vor allem in den beiden ersten…
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Nachhelfen
Kinder lernen fortwährend und immerzu Neues: Sie probieren aus oder ahmen nach, was sie sehen. Meistens müssen sie lange üben um Erfolg zu haben, selten gelingt ihnen etwas auf Anhieb, sodass die Versuchung der Eltern, etwas nachzuhelfen, nur allzu gross ist. Das mag gut gemeint sein, doch wird dem Kind dadurch nicht nur geholfen, sondern es wird ihm auch die…
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Helfen
Hilfe ist nur nötig, wenn ein Mangel besteht, Kinder kommen aber ohne Mängel zur Welt. Ihre Fähigkeiten mögen zwar noch schlummern und müssen zuerst entwickelt werden, doch sind sie alle schon da! Kinder brauchen deshalb in erster Ihr Vertrauen: Vertrauen Sie dem Kind, dass es erstens leben will und zweitens alle Fähigkeiten bereits in sich hat, die es für sein Leben braucht.…

