Suchergebnisse für: „Rollenspiele“

  • „Jein“

    Die beiden wichtigsten Wörter in der Erziehung sind „Ja“ und „Nein“. Allerdings gilt in den beiden ersten, alles entscheidenden Phasen der Erziehung des Kindes ein striktes „Entweder oder“, das heisst, Sie dürfen die beiden Prinzipien nicht vermischen, sondern müssen möglichst klar sein, um vom Kind verstanden zu werden. Bedingungsloses „Ja“ Während der Phase der Vertrauensbildung dürfen und sollen Sie möglichst immer und bedingungslos „Ja“ zu Ihrem Kind…

  • Mithelfen

    Kinder helfen grundsätzlich von Natur aus gerne mit, geht es doch beim Helfen vor allem um gegenseitiges Vertrauen. Wie sehr ein Kind später bereit ist, zum Beispiel im Haushalt mitzuhelfen, hängt deshalb vor allem davon ab, wie sehr es den Eltern gelungen ist, während den beiden ersten Phasen der Erziehung Vertrauen zu schaffen. Von Geburt aus ist das Kind wortwörtlich…

  • Verharmlosen

    Gefühle der Kinder müssen ernst genommen werden, ansonsten das Vertrauen in ihre Eltern beeinträchtigt wird. Wenn Eltern Mühe habe, mit den Gefühlen ihrer Kinder umzugehen, kommen sie gerne in Versuchung, diese einfach zu verharmlosen, was sich kontraproduktiv auswirkt. Auf die tägliche Unbill im Leben eines Kindes gibt es nur eine Antwort: Trost und Versöhnung. Kinder leben in den ersten Jahren noch voll im Hier und Jetzt. Ihre Gefühlslage ist…

  • Kochen

    Kochen ist nicht nur etwas vom Schönsten, das Sie mit einem Kind zusammen unternehmen können, sondern auch etwas vom Wertvollsten. Das gemeinsame Kochen gibt Abwechslung im Alltag, stärkt die natürliche Kooperationsbereitschaft des Kindes, fördert dessen Geschicklichkeit und hilft ganz nebenbei, dass das Kind gerne isst, was Sie zusammen gekocht haben. Kochen sollte immer etwas Lustvolles…

  • Zumuten

    Zumuten bedeutet in der Erziehung, dass Sie dem Kind nicht nur zutrauen, seine Fähigkeiten zu nutzen, sondern auch mit Widerständen umzugehen. Das ist vor allem in der Phase der Willensbildung entscheidend, wenn es darum geht, dass das Kind lernt, mit Herausforderungen und Grenzen umzugehen. In der Phase der Vertrauensbildung geht es noch kaum darum, dem…

  • Provozierende Eltern

    Eltern rufen manchmal bei ihren Kindern unbewusst ein Verhalten hervor, das eigentlich unerwünscht ist, oder verstärken ein an sich natürliches Verhalten, welches das Kind überwinden sollte. Wenn dann noch ein Vorwurf an das Kind folgt, entsteht ein eigentlicher Teufelskreis. Formen Eltern sind sich in aller Regel nicht bewusst, dass sie ihre Kinder durch ihr eigenen…

  • Misserfolge

    Zumindest während den beiden ersten, alles entscheidenden Phasen der Erziehung unterscheidet ein Kind nicht zwischen Erfolg und Misserfolg: Es macht ganz einfach Erfahrungen. Gelingt ihm etwas nicht und ist es allenfalls traurig oder wütend, braucht es Trost beziehungsweise Versöhnung. Während der Phase der Vertrauensbildung sollten Sie allem, was das Kind macht, wohlwollend zustimmen, ganz unabhängig davon, ob das Ergebnis im allgemeinen Verständnis als gelungen oder eben…

  • Störenfried

    Kinder, die in der Schule oder in der Freizeit dauernd andere durch übertriebenen Lärm, Provokationen und ähnliches stören, haben im Grunde genommen alle das gleiche Problem: Sie können Grenzen anderer nicht oder nur zu wenig respektieren. Dieses Fehlverhalten hat aber weniger mit der kindlichen Veranlagung zu tun als mit Erziehungsfehlern der Eltern in den ersten entscheidenden Phasen der Erziehung. Eine Korrektur dieses…

  • Schule

    Zwar gibt es viele Parallelen und Anknüpfungspunkte zwischen der Erziehung und der Schulbildung, doch entscheidend ist, dass für die Erziehung die Eltern – und nicht etwa die Schulen – verantwortlich sind. Denn die beiden wichtigsten Aufgaben der Erziehung, Vertrauensbildung und Willensbildung, sollten im Alter von etwa vier Jahren, also noch vor dem Schuleintritt, weitgehend erfüllt…

  • Verlassen werden

    Menschenkinder sind bei ihrer Geburt sprichwörtlich auf Gedeih und Verderb von ihren Eltern abhängig. Werden sie verlassen, hat das immer existenzielle Auswirkungen, insbesondere während den beiden ersten, alles entscheidenden Phasen der Erziehung. Zudem sind in dieser Zeit sowohl der Grund als auch die Dauer zunächst unerheblich. Denn das Kind lebt noch voll und ganz im…

  • Gespür der Eltern

    Gespür ist die Fähigkeit, etwas mehr gefühlsmässig als verstandesmässig zu verstehen oder doch zumindest zu erahnen. Während Kinder diese Fähigkeit noch von Natur aus haben, müssen die meisten Eltern das für die Erziehung enorm wichtige Gespür erst wieder neu entdecken. Das „2 x 2“ verlangt von Ihnen als Eltern denn auch lediglich, dass Sie die beiden Grundprinzipien der Erziehung verstehen –…

  • Erziehungsfehler

    Eine Erziehung ohne elterliche Fehler ist weder möglich noch gefordert. Kinder kommen zwar mit dem Vertrauen zur Welt, dass ihre Eltern alles wissen und alles können, also vollkommen sind, doch können sie sehr wohl mit deren Mängeln umgehen. Der Zustand der Vollkommenheit wird denn im „2 x 2“ auch nicht im Sinne von Perfektion betrachtet,…

  • Essstörungen

    Auch wenn Essstörungen in der Regel erst ab der Pubertät auftauchen, liegen die Ursachen doch häufig schon in der frühesten Kindheit. Denn meistens geht es entweder um süchtiges Verhalten oder um einen Machtkampf (oder beides). Aufgrund dieser Diskrepanz sind Eltern von Kindern mit Essstörungen meistens ziemlich hilflos, standen sie doch nicht nur am Anfang des Problems, sondern zeigt sich…

  • Wohneinrichtung

    Als Eltern tun Sie gut daran, Ihre Wohneinrichtung zumindest während den beiden ersten, alles entscheidenden Phasen der Erziehung konsequent auf die Bedürfnisse der Kinder auszurichten. Sie können sich damit viel Stress und Ärger ersparen. Davon abgesehen wird es nicht lange dauern und Sie werden auch Ihre Bedürfnisse wieder ausleben können. Denn sobald die Grundbedürfnisse des Kindes befriedigt sind, können Sie auf…

  • Liebesentzug

    Während das Kind bei seiner Geburt sozusagenn pure Liebe ist, müssen Eltern häufig erst noch lernen, diese Liebe anzunehmen. Das „2 x 2“ betrachtet Liebe weniger als Gefühl, denn mehr als Fähigkeit, in einer Beziehung einerseits bedingunslos „Ja“ sagen zu können und andererdseits wenn nötig, auch konsequent „Nein!“ zu sagen. Als Liebesentzug wird deshalb ein mangelndes Vertrauen der Eltern in das Kind oder…

  • Willensschwach

    Willensschwach wird ein Kind, wenn es während der Phase der Willensbildung zu wenig Herausforderungen oder zu wenig Grenzen erhält. So kann es nicht erfahren, wie es seinen Willen konstruktiv einsetzen kann. Ein zu wenig genutzter Wille verschwindet zwar nicht einfach, aber er verkümmert. Der Wille ist nebst dem Selbstvertrauen die wichtigste Kraft des Menschen, sodass die Folgen von Willensschwäche für die Persönlichkeit gravierend sein können. Mögliche Ursachen…

  • Vertrösten

    Vertrösten bedeutet, die Befriedigung der Bedürfnisse des Kindes auf später zu verschieben. Das ist vor allem für Grundbedürfnisse des Kindes während der Phase der Vertrauensbildung höchst problematisch, denn das Kind kann in diesem Alter noch nicht warten, da es noch voll und ganz im Hier und Jetzt lebt. Wenn Sie dem Kind aus irgendeinem Grund nicht sofort helfen können, braucht es…

  • Freude des Kindes

    Freude ist, nebst Wut, Angst und Trauer, eines der vier Grundgefühle, das heisst ein elementares, reines und von Geburt an vorhandenes Gefühl. Kinder freuen sich immer dann, wenn ihr von Geburt an vorhandenes Vertrauen bestätigt wird, sei es in einer Beziehung, insbesondere zu den Eltern, sei es, dass ihnen etwas gelungen ist.Freude ist ein ebenso wichtiges Gefühl wie alle anderen: Sie zeigt…

  • Entscheiden

    Entscheiden ist eine der wesentlichsten Funktionen des Menschen überhaupt und Ausdruck des (freien) Willens. Das Ziel des Menschen sollte idealerweise sein, dass er möglichst frei und bewusst entscheiden kann. Dieses hehre Ziel geht natürlich weit über die Erziehung hinaus und stellt sich auch längst nicht jedem Mensch. Immerhin können Sie als Eltern in den ersten Jahren des Kindes mehr oder weniger gute…

  • Angst des Kindes

    Angst ist, nebst Freude, Wut und Trauer, eines der vier Grundgefühle, das heisst ein elementares, reines und von Geburt an vorhandenes Gefühl. Kinder ängstigen sich vor allem dann, wenn sie Unbekanntem oder Gefahren begegnen, ganz gleich, ob es sich um Menschen, Orte oder Situationen handelt. Angst ist ein ebenso wichtiges Gefühl wie alle anderen: es geht um eine Botschaft, die…

  • Resignieren

    Kinder sind von Natur aus äusserst ausdauernd und geduldig. Allerdings können sie diese Eigenschaften auch sehr schnell verlernen, wenn sie von ihren Eltern Resignation hat ihre Ursache regelmässig in den ersten entscheidenden Phasen der Erziehung. Wenn das Kind hingegen in dieser Zeit genügend Selbstvertrauen aufbauen konnte und seinen Willen genügend „kultivieren“ könnte, wird es auch seine natürliche Motivation behalten. Mögliche Ursachen In der Phase der Vertrauensbildung besteht…

  • Totalverweigerung

    Wenn die Eltern-Kind-Beziehung derart gestört ist, dass ein Kind jegliche Kommunikation mit den Eltern ablehnt, ist auch keine Erziehung mehr möglich. Um solche Blockierungen zu lösen, müssen Eltern zunächst die Verantwortung übernehmen und anschliessend ihr Verhalten grundlegend überdenken. Das Problem dabei ist leider, dass die Ursache regelmässig während der Phase der Willensbildung geschaffen wird, die Lösung häufig erst später gesucht wird,…

  • Fremdbetreuung

    Unter „Fremdbetreuung“ wird hier die regelmässige Tagesbetreuung von Kindern ausserhalb des engeren Familienkreises in den ersten Lebensjahren verstanden. Insbesondere die Betreuung durch Grosseltern wird hier nicht als Fremdbetreuung betrachtet. Im folgenden wird der Einfachheit halber auch von „KITA“ (kurz für Kindertagesstätte) gesprochen, womit alle Formen der Fremdbetreuung gemeint sind. Die Fremdbetreuung hat für Kinder Vor-…

  • Entdecken

    Wenn ein Kind zur Welt kommt, ist für es alles neu, also schlicht alles eine Entdeckung, was es wahrnimmt. Oder anders gesagt: Das Kind kennt anfangs gar nichts anderes, als dauernd irgendetwas zu entdecken. Dabei nimmt es alles so, wie es ist, ohne jegliche Wertung. Es beurteilt also noch nicht, ob das Entdeckte gut oder…

  • Konsequenzen für das Kind

    Kinder sollen entsprechend ihrer Reife Verantwortung für ihr die Folgen ihres Tuns oder Lassens übernehmen. In den ersten Jahren leben sie allerdings noch vor allem im Hier und Jetzt, haben also kaum eine Vorstellung von Zukunft. Ohne die Vorstellung einer Zukunft ist es dem Kind aber auch nicht möglich, sich irgendwelcher Folgen bewusst zu sein. Vor allem in der Phase der Vertrauensbildung macht…

  • Treten und Schlagen

    Kinder können sich in den ersten Jahren, in denen ihr sprachlicher Ausdruck noch begrenzt ist, häufig bloss mit Händen und Füssen für ihre Anliegen einsetzen oder sich gegen Angriffe wehren. Das ist völlig natürlich und nicht etwa als bösartig zu verstehen. Es liegt allerdings an Ihnen, dem Kind unmissverständlich Grenzen zu setzen, indem Sie angemessen Widerstand leisten, sodass das Kind…

  • Provozierendes Kind

    Es gibt Kinder, die dauernd andere zu irgendetwas anzustacheln versuchen, mal mit Worten, mal durch Anstupsen oder gar durch Treten und Schlagen oder sonst wie nerviges Verhalten. Meist geht es dabei um eine ziemlich hilflose Art der Kontaktaufnahme: Wenn es Kindern nicht auf eine positive Art und Weise gelingt Beachtung zu erhalten, versuchen sie es eben durch Provokationen oder gar…

  • Kleider

    Kleider sind einerseits schlicht ein Grundbedürfnis des Kindes. Andererseits stellen sich im Zusammenhang mit Kleidern auch immer wieder typische Erziehungsfragen. Nacktheit Bedenken Sie zunächst die primäre Funktion von Kleidern: sie sollen vor Kälte schützen. Und nur das Kind spürt, ob es genügend warm hat! Lassen Sie es deshalb grundsätzlich immer selbst entscheiden, ob und wie viel Kleidung es braucht.…

  • Fragen des Kindes

    Für Kinder ist zunächst einmal alles neu und unbekannt, während ihre Eltern scheinbar alles wissen und können. Sobald sie sprechen können, beginnen sie deshalb auch zu fragen (zuvor tun sie das in einem gewissen Mass schon durch ihre Mimik und Gestik). Auf Fragen sollten Sie immer antworten. Wissen Sie etwas nicht oder kommt Ihnen die…

  • Taschengeld

    Taschengeld sollte für Kinder in erster Linie mehr Verantwortung bedeuten und erst in zweiter Linie, wenn überhaupt, Belohnung. Der Umgang mit eigenem Geld kann Kinder schrittweise auf das Erwachsenenleben vorbereiten. Es ist eines der ganz wenigen Themen, die erst nach den beiden ersten, alles entscheidenden Phasen der Erziehung bedeutend werden, das heisst, das Kind muss…

  • Gebrochener Wille

    Ein möglichst freier Wille ist nebst einem gesunden Selbstvertrauen die wertvollste Kraft des reifen Menschen, um selbständig und beziehungsfähig leben zu können. In der Phase der Willensbildung, die in der Regel etwa im dritten Lebensjahr des Kindes beginnt, müssen die Eltern deshalb besonders aufmerksam sein, um auf dessen Willen angemessen reagieren zu können. Sind sie…

  • „Nein!“ der Eltern

    Das „Nein!“ ist in einer Beziehung ebenso fundamental wie das vorausgegangene „Ja“ während der ersten Phase, also der Vertrauensbildung, und somit Grundlage jeglicher Erziehungsarbeit! Das „Nein!“ in der Erziehung setzt voraus, dass die Eltern zuvor, das heisst während der Phase der Vertrauensbildung, zu ihrem Kind bedingungslos „Ja“ gesagt haben. Denn Grenzen können Sie nur dann…

  • Prävention

    Die elterliche Erziehungsarbeit ist die alles entscheidende Grundlage, um Fehlverhalten wie Gewalt, Lügen, Stehlen, Essstörungen, Missbrauch oder Sucht zu vermeiden. Dabei geht es immer um Grenzüberschreitungen, weshalb fast einzig die ersten Jahre entscheidend sind. Danach können Eltern fast nichts mehr bewirken: Wenn das Kind bis dann nicht eine gewisse Reife erlangt hat, bleibt bloss noch…

  • Konfrontieren

    Der Wille des Kindes ist anfangs noch roh und ungestüm, sodass Auseinandersetzungen unumgänglich sind. Diesen müssen Sie sich als Eltern unbedingt stellen, da das Kind Ihren Widerstand braucht, um Respekt lernen zu können. Während der Phase der Vertrauensbildung hat das Kind erst einen Lebenswillen, der ausschliesslich auf die Befriedigung seiner Grundbedürfnisse ausgerichtet ist. Diese Grundbedürfnisse, aber auch nur die, sollten Sie wenn immer möglich…

  • Zwang

    Zwang ist in der Erziehung weder nötig noch sinnvoll, sondern ganz im Gegenteil ausgesprochen kontraproduktiv. Streng genommen ist Zwang sogar ein Gewaltmissbrauch, zumal sich das Kind aufgrund seiner noch beschränkten körperlichen Kräfte und der anfänglich totalen Abhängigkeit von seinen Eltern kaum wehren kann. Statt Zwang anzuwenden, sollten Sie in den beiden ersten, alles entscheidenden Phasen…

  • Begleiten

    Gemäss dem „2 x 2 der Erziehung“ sollte sich die eigentliche Erziehungsarbeit vor allem auf die beiden ersten, alles entscheidenden Phasen der Erziehung konzentrieren: Wenn die Eltern gelernt haben, ist ihre Aufgabe im Wesentlichen erfüllt und sie können ihre Betreuung auf eine Art Begleitung des Kindes beschränken. Denn die Persönlichkeit ist in diesem Alter bereits weitgehend gefestigt und das Kind…

  • Loben

    Mit Lob anerkennen Sie die Leistungen des Kindes. Dabei sollte es zumindest während den beiden ersten, alles entscheidenden Phasen der Erziehung weniger um den Erfolg gehen, als mehr um die Anstrengung an sich, also noch unabhängig vom Resultat. Zudem sollte das Lob ernst gemeint sein, also Ausdruck Ihrer tatsächlichen Freude sein. Lob für Anstrengungen Kinder geben sich von Natur aus immer so viel…

  • Wohnungswahl

    Die Wohnung ist für Kinder nach dem elterlichen Schoss gewissermassen das erste grössere Universum, in dem sie sich aufhalten und bewegen. Die Wahl der Familienwohnung sollte deshalb vor allem auf die Bedürfnisse der Kinder ausgerichtet sein, zumal das sogar noch die günstigere Lösung sein kann als die Erfüllung elterlicher Wünsche nach einem perfekten Haus. Kriterien…

  • Störende Eltern

    Wenn Eltern ihre Kinder in deren Aufmerksamkeit oder Bewegungen stören, sind sie sich dessen selten bewusst. Die Störungen während den beiden ersten Phasen der Erziehung wirken sich zudem meistens erst später aus, sodass der Zusammenhang zu den Beeinträchtigungen des Kindes nicht mehr so einfach ersichtlich ist. Formen von Störungen Eltern können auf mannigfaltige Art und Weise die Aufmerksamkeit und Bewegungsfreiheit stören: Mögliche Folgen Die Störungen…

  • Nachahmen des Kindes

    Kinder lernen aus eigenem Antrieb und vor allem durch eigene Erfahrungen und durch Nachahmen. Beim Nachahmen nehmen sich Kinder in erster Linie die Eltern zum Vorbild, denn ihnen vertrauen sie zumindest in den ersten Jahren vollständig. Seien Sie sich also bewusst, dass Kinder grundsätzlich alles auch machen wollen, was Sie selbst tun, sei es mit Besteck essen, sei es mit dem Smartphone spielen, oder was…

  • Gefahren

    Kinder sind schon aufgrund ihrer körperlichen Entwicklung und geringen Erfahrenheit mannigfaltigen Gefahren ausgesetzt, doch wird ihr Gespür für Gefahren häufig unterschätzt und die Gefahren selbst von Eltern ebenso häufig überschätzt. Das Bewusstsein des Kindes für den Umgang mit Gefahren ist für die Reifung des Kindes von grosser Bedeutung. Es entwickelt sich vor allem in den…

  • Trennung

    Trennung ist eine Grunderfahrung des Menschen: Mit der Geburt wird das Kind ein erstes Mal von der Mutter getrennt und kann sich mit ihr nie mehr so vereinen, wie es einmal war. Und nur dank dieser Trennung von der Mutter kann das Kind überhaupt weiterleben! Schon allein deshalb können und sollten Sie davon ausgehen, dass…

  • Reife

    Die Reife des Kindes bestimmt sich gemäss den Zielen des „2 x 2“ nach der Selbständigkeit und der Beziehungsfähigkeit, die das Kind erreicht hat. Bei einer erfolgreichen Erziehungsarbeit ist das Kind bereits mit der Sozialisation, also beim Eintritt in die (Vor)Schule, genügend reif, um auch in einer Gruppe bestehen können, das heisst, es kann einerseits…

  • Drogen

    Unter Drogen werden umgangssprachlich meistens nur Substanzen verstanden, die vom Gesetzgeber als solche deklariert werden, wobei dieser zwischen illegalen (wie zum Beispiel Kokain oder Heroin) und legalen Drogen (wie zum Beispiel Nikotin oder Alkohol) unterscheidet. Typischerweise sind solche Drogen bei Kindern erst etwa ab dem Beginn der Pubertät ein Thema. Drogen müssen zwar nicht zwingend…