Schule: Unterschied zwischen den Versionen

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==Bildung und Schulwahl==
==Schulwahl==
Vielen Eltern stellt sich denn auch die Frage nach alternativen Schulen. Erwägen Sie, das Kind in eine nichtöffentliche Schule zu schicken, sollten Sie allerdings (nebst der finanziellen Tragbarkeit) zweierlei beachten: Erstens wird sich das Kind beziehungsweise der Jugendliche irgendwann so oder so mit gewissen gesellschaftlichen Zwängen auseinandersetzen müssen, denn unsere [[Westliche Zivilisation|Industriegesellschaft]] funktioniert als solche natürlich nur dann, wenn sich ihre Mitglieder in einem gewissen Rahmen an ihre Regeln halten. Und genau darauf sind ja Lehrpläne zugeschnitten, oder sollten es zumindest sein. Zudem sollte das Kind bei Schuleintritt auch so [[reif]] sein, dass es sich mit gewissen "Widerwärtigkeiten des Lebens" [[arrangieren]] kann, wozu eben auch nicht individualisierte und deshalb häufig unpassende Lehrpläne gehören. Zweitens ist der Umstand nicht zu unterschätzen, dass ein alternative Schule in der Regel bedeutet, dass das Kind von seinen naheliegenden Kameraden getrennt wird und sich dadurch unter Umständen isoliert fühlt, zumal auf einem Schulweg, den es nicht mehr selbständig bewältigen kann. Der Schritt will also gut überlegt sein und wenn immer möglich sollten Sie das Kind in die [[Mitentscheiden|Entscheidfindung miteinbeziehen]]! Abgesehen davon darf heutigen Staatsschulen auch eine gewisse Entwicklung hin zu freierem Lernen anerkannt werden.
Vielen Eltern stellt sich denn auch die Frage nach alternativen Schulen. Erwägen Sie, das Kind in eine nichtöffentliche Schule zu schicken, sollten Sie allerdings (nebst der finanziellen Tragbarkeit) zweierlei beachten: Erstens wird sich das Kind beziehungsweise der Jugendliche irgendwann so oder so mit gewissen gesellschaftlichen Zwängen auseinandersetzen müssen, denn unsere [[Westliche Zivilisation|Industriegesellschaft]] funktioniert als solche natürlich nur dann, wenn sich ihre Mitglieder in einem gewissen Rahmen an ihre Regeln halten. Und genau darauf sind ja Lehrpläne zugeschnitten, oder sollten es zumindest sein. Zudem sollte das Kind bei Schuleintritt auch so [[reif]] sein, dass es sich mit gewissen "Widerwärtigkeiten des Lebens" [[arrangieren]] kann, wozu eben auch nicht individualisierte und deshalb häufig unpassende Lehrpläne gehören. Zweitens ist der Umstand nicht zu unterschätzen, dass ein alternative Schule in der Regel bedeutet, dass das Kind von seinen naheliegenden Kameraden getrennt wird und sich dadurch unter Umständen isoliert fühlt, zumal auf einem Schulweg, den es nicht mehr selbständig bewältigen kann. Der Schritt will also gut überlegt sein und wenn immer möglich sollten Sie das Kind in die [[Mitentscheiden|Entscheidfindung miteinbeziehen]]! Abgesehen davon darf heutigen Staatsschulen auch eine gewisse Entwicklung hin zu freierem Lernen anerkannt werden.