ARTIKEL IM AUFBAU / IN ÜBERARBEITUNG!



Die Verehrung von erfolgreichen Persönlichkeiten aus der Welt des Sports oder der Musik ist typisch für die Phase der Pubertät: Es geht nämlich um die endgültige Verabschiedung von den Eltern als Vorbilder. Diese Ablösung ist an sich ein wichtiger Prozess. Heikel wird es, wenn aus der gewöhnlichen Bewunderung für Idole eine Vergötterung wird. Das geschieht vor allem bei Jugendlichen, denen die Eltern als Vorbilder fehlten und die deshalb eine Sehnsucht nach dem Idealen entwickelt haben. Eltern hingegen, die sich ihrer Vorbildfunktion bewusst sind - und gerade deshalb auch zu ihren Fehlern stehen können! - brauchen sich davor nicht zu fürchten.

Vorbild sein heisst auch, dass Sie mit der beginnenden Sozialisation des Kindes akzpetieren können, dass es sich auch Vorbilder ausserhalb der Familie, insbesondere Lehrpersonen, nimmt. Auch das ist gut so, jedenfalls wenn es dann schon so reif ist, wie es sein sollte: Ein Kind mit genügendem Selbstvertrauen, das auch Grenzen erkennen und respektieren kann, kann in diesem Alter auch bereits weitgehend beurteilen, welches Verhalten es sich zum Vorbild nehmen kann und welches es besser bleiben lässt (oder hat zumindest genügend Vertrauen zu den Eltern, um diese nach ihrer Meinung zu fragen).

Idole sind also eine Art Ersatzeltern für Eltern, die ihre Vorbildfunktion zu wenig wahrgenommen haben. Das Kind, beziehungsweise eben der Jugendliche, sucht nach etwas, an das es sich halten kann, aber eben nie erreichen kann. An diesem Verhalten können Sie als Eltern in aller Regel nichts mehr ändern, da Ihr Einfluss in diesem Alter nahezu null ist! Gegensteuer geben ist dann meistens kontraproduktiv, da sich der Jugendliche erst recht noch mehr loszureissen versucht, indem er womöglich noch extremere Idole sucht, was dann buchstäblich zur Sucht führen kann.

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