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<metadesc>Die wesentlichen Voraussetzungen für süchtiges Verhalten werden in den beiden ersten, alles entscheidenden Phasen der Erziehung, also etwa in den ersten vier Lebensjahren des Kindes, gelegt.</metadesc>
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Die wesentlichen Voraussetzungen für süchtiges Verhalten werden in den ersten, alles entscheidenden [[Phasen der Erziehung]] gelegt. Oder positiv ausgedrückt: Wenn das Kind in den ersten Jahren das erhält, was es wirklich braucht, wird es später kaum nach [[Ersatzbefriedigung]] suchen müssen. Und Ersatzbefriedigung ist gewissermassen eine Vorstufe zum Drogenkonsum.  
Die wesentlichen Voraussetzungen für süchtiges Verhalten werden in den ersten, alles entscheidenden [[Phasen der Erziehung]] gelegt. Oder positiv ausgedrückt: Wenn das Kind in den ersten Jahren das erhält, was es wirklich braucht, wird es später kaum nach [[Ersatzbefriedigung]] suchen müssen. Und Ersatzbefriedigung ist gewissermassen der Nährboden für süchtiges Verhalten.  


Süchtig kann der Mensch nicht nur von Drogen im engeren Sinn (von Alkohol und Nikotin über Medikamente bis hin zu illegalen Substanzen) werden, sondern auch von vermeintlich harmlosen Substanzen wie [[Zucker]] und [[Salz]], aber auch von bestimmten Verhaltensweisen wie Glücksspiel, Pornographie, übermässigem Konsum von [[Unterhaltungselektronik]] oder [[Selbstverletzungen]], [[Essen]] usw. Aus erzieherischer Sicht sind diese Unterscheidungen, abgesehen von allfälligen strafrechtlichen Konsequenzen, unerheblich!  
Süchtig kann der Mensch nicht nur von Drogen im engeren Sinn (von Alkohol und Nikotin über Medikamente bis hin zu illegalen Substanzen) werden, sondern auch von vermeintlich harmlosen Substanzen wie [[Zucker]] und [[Salz]], aber auch von bestimmten Verhaltensweisen wie Glücksspiel, Pornographie, übermässigem Konsum von [[Unterhaltungselektronik]] oder [[Selbstverletzungen]], [[Essen]] usw. Aus erzieherischer Sicht sind diese Unterscheidungen, abgesehen von allfälligen strafrechtlichen Konsequenzen, unerheblich!  

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