Suchergebnisse für: „Zureden“

  • Toben

    Wenn ein Kind beginnt seinen eigenen Willen zu entwickeln, in der Regel etwa im dritten Lebensjahr, entdeckt es eine ungeheure Kraft, die aber noch ziemlich roh ist. Wenn es mit dieser ungestümen Kraft auf einen Widerstand stösst, wird es zunächst einmal mit Wut reagieren, da es seinen Willen nicht durchsetzen konnte. Das ist völlig normal…

  • Schreiendes Kind

    Wenn Kinder schreien, fehlt ihnen etwas. Helfen können in der Regel nur die Eltern (oder allenfalls noch Ersatzeltern) mit Trost beziehungsweise Versöhnung. Je besser Sie diese Grundbedürfnisse in den beiden ersten, alles entscheidenden Phasen der Erziehung befriedigen konnten, desto schneller wird das Kind so reif, dass kaum mehr schreien muss. Kinder schreien, weil sie sich noch nicht anders ausdrücken können und nicht etwa, weil…

  • Grenzüberschreitungen der Eltern

    Kinder kommen zunächst einmal grenzenlos zur Welt. Die Gefahr ist schon allein deshalb gross, dass ihre eigenständige Persönlichkeit übergangen wird. Zudem sind sie aufgrund ihrer körperlichen Kräfte und der kognitiven Entwicklung noch auf Gedeih und Verderb auf die elterliche Sorge angewiesen, sodass sie sich gegen Übergriffe nur schwer zur Wehr setzen können. Als Eltern sollten Sie deshalb…

  • Gelassenheit

    Gelassenheit ist die Fähigkeit, eine Situation so anzunehmen, wie sie ist. Sie begründet auf einer inneren Ruhe und einem Grundvertrauen in das Leben. Wenn Ihnen der Begriff des Schicksals vertraut ist, könnte man auch sagen, es geht um die Annahme des Schicksals. Gelassenheit ist eine der wichtigsten Erziehungskompetenzen, auch wenn die wenigsten Eltern diese Tugend von Haus aus…

  • Verhalten

    Das Verhalten des Kindes ist im Idealfall in erster Linie Ausdruck seiner Persönlichkeit, denn von Natur aus verhält sich jedes Kind zunächst vernünftig. Sogenannt unvernünftiges oder auffälliges Verhalten hingegen ist eine Reaktion auf Erziehungsfehler. Die Ursache für auffälliges Verhalten des Kindes sollte deshalb immer zuerst bei den Eltern gesucht werden! Persönlichkeit des Kindes Kinder haben von Anfang an…

  • Erklären

    Kinder stehen in unserer Welt vor einer Unmenge an Rätseln und Ungewissheiten. Und oft bitten sie ihre Eltern um Aufklärung, doch nicht immer. Gerade die ersten, alles entscheidenden Jahres des Kindes dürfen, ja sollten Kinder noch etwas vom Mystischen behalten dürfen, das sie bei ihrer Geburt mitbringen. Kommt dazu, dass Kinder in dieser Zeit in…

  • Manipulierendes Kind

    Kinder haben von Natur aus ausschliesslich gute, Absichten, das heisst, es geht ihnen um nichts anderes, als sich zu reifen Menschen zu entwickeln. Sie nehmen aber sowohl erwünschtes wie auch unerwünschtes Verhalten ihre Eltern zum Vorbild und lernen daraus sehr schnell. Wenn Eltern meinen, ihre Kinder würden sie durch ihr Verhalten in eine unerwünschte Richtung drängen, sollten sie deshalb dringendst über ihr…

  • Entscheiden

    Entscheiden ist eine der wesentlichsten Funktionen des Menschen überhaupt und Ausdruck des (freien) Willens. Das Ziel des Menschen sollte idealerweise sein, dass er möglichst frei und bewusst entscheiden kann. Dieses hehre Ziel geht natürlich weit über die Erziehung hinaus und stellt sich auch längst nicht jedem Mensch. Immerhin können Sie als Eltern in den ersten Jahren des Kindes mehr oder weniger gute…

  • Grenzen

    Natürliche Grenzen können in der westlichen Zivilisation je länger, desto einfacher überwunden werden und die meisten natürlichen Gefahren bieten auch keine Grenzen mehr, da sie grösstenteils durch allerlei Sicherheitsvorkehrungen bereits gebannt sind. Kinder aber brauchen spätestens mit dem Beginn der Willensbildung Herausforderungen, um wachsen zu können. Als Eltern müssen Sie deshalb lernen, dem Kind beziehungsweise…

  • „Nein!“ der Eltern

    Das „Nein!“ ist in einer Beziehung ebenso fundamental wie das vorausgegangene „Ja“ während der ersten Phase, also der Vertrauensbildung, und somit Grundlage jeglicher Erziehungsarbeit! Das „Nein!“ in der Erziehung setzt voraus, dass die Eltern zuvor, das heisst während der Phase der Vertrauensbildung, zu ihrem Kind bedingungslos „Ja“ gesagt haben. Denn Grenzen können Sie nur dann…

  • Konfrontieren

    Der Wille des Kindes ist anfangs noch roh und ungestüm, sodass Auseinandersetzungen unumgänglich sind. Diesen müssen Sie sich als Eltern unbedingt stellen, da das Kind Ihren Widerstand braucht, um Respekt lernen zu können. Während der Phase der Vertrauensbildung hat das Kind erst einen Lebenswillen, der ausschliesslich auf die Befriedigung seiner Grundbedürfnisse ausgerichtet ist. Diese Grundbedürfnisse, aber auch nur die, sollten Sie wenn immer möglich…

  • Versöhnung zwischen Eltern und Kind

    Konflikte zwischen den Eltern und ihren Kindern sind unvermeidlich. Versöhnung ist vor allem in der Phase der Willensbildung das, was der Trost in der Phase der Vertrauensbildung ist: ein Grundbedürfnis des Kindes, für deren Erfüllung allein die Eltern verantwortlich sind. In der Phase der Vertrauensbildung dürfen Sie grundsätzlich zu allem „Ja“ sagen (ausser natürlich bei…

  • Trost

    Ein Kleinkind muss immer wieder mit irgendwelchen Schmerzen oder Trauer umgehen, sei es, dass es sich beim Hinfallen anschlägt, sei es, dass die Eltern nicht schnell genug bemerkt haben, dass es Hunger hat. Für Kinder sind Schmerz und Trauer kein Problem, vorausgesetzt sie werden immer und bedingungslos getröstet! Trost ist eines der wichtigsten Grundbedürfnisse des…