Suchergebnisse für: „Anstreng“
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Resignieren
Kinder sind von Natur aus äusserst ausdauernd und geduldig. Allerdings können sie diese Eigenschaften auch sehr schnell verlernen, wenn sie von ihren Eltern Resignation hat ihre Ursache regelmässig in den ersten, entscheidenden Phasen der Erziehung. Wenn das Kind hingegen in dieser Zeit genügend Selbstvertrauen aufbauen konnte und seinen Willen genügend „kultivieren“ könnte, wird es auch…
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Loben
Mit Lob anerkennen Sie die Leistungen des Kindes. Dabei sollte es zumindest während den beiden ersten, alles entscheidenden Phasen der Erziehung weniger um den Erfolg gehen, als mehr um die Anstrengung an sich, also noch unabhängig vom Resultat. Zudem sollte das Lob ernst gemeint sein, also Ausdruck Ihrer tatsächlichen Freude sein. Lob für Anstrengungen Kinder geben sich von Natur aus immer so viel…
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Fähigkeiten
Der Glaube der Eltern an die Fähigkeiten des Kindes ist absolut elementar. Und am Anfang häufig gar nicht so einfach: Menschenkinder sind ja bei Geburt vollständig von der Sorge der Eltern abhängig. Umso wichtiger ist es gerade deshalb, dass die Eltern den unglaublichen Fähigkeiten des Kindes, die in ihm schlummern, also seinem ganzen Potential, möglichst…
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Nachhelfen
Kinder lernen fortwährend und immerzu Neues: Sie probieren aus oder ahmen nach, was sie sehen. Meistens müssen sie lange üben um Erfolg zu haben, selten gelingt ihnen etwas auf Anhieb, sodass die Versuchung der Eltern, etwas nachzuhelfen, nur allzu gross ist. Das mag gut gemeint sein, doch wird dem Kind dadurch nicht nur geholfen, sondern es wird ihm auch die…
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Bequemlichkeit der Eltern
Die Aufgabe der Eltern ist vor allem während den beiden ersten, alles entscheidenden Phasen der Erziehung sehr anspruchsvoll. Allerdings ist diese Aufgabe bedeutend einfacher und nachhaltiger zu lösen, wenn Sie sich an die beiden Grundprinzipien der Erziehung halten. Das heisst, Sie müssen lernen, zu Ihrem Kind zunächst uneingeschränkt „Ja“ und später auch konsequent „Nein!“ zu sagen. Diesen beiden Prinzipien sind zwar alles andere als…
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Essrhythmus
Der Essrhythmus ist, im Gegensatz etwa zum Rhythmus des Herzens oder der Atmung, nicht etwa von der Natur vorgegeben, sondern ein typisches Produkt der westlichen Zivilisation: Die allgemeinen drei Hauptmahlzeiten und die (eher individuellen) Zwischenmahlzeiten sind nur dank des allgemeinen Wohlstandes überhaupt erst möglich, während in früheren Zeiten gar nicht immer genügend Nahrungsmittel zur Verfügung standen.…
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Belohnen
Die Ziele der Erziehung sind gemäss dem „2 x 2“ ein gesundes Selbstvertrauen und ein möglichst freier Wille. Das heisst, dass Kinder von sich aus etwas tun oder lassen sollen, also aus eigenem Antrieb und ohne spezielle Belohnung, jedenfalls ohne materielle Belohnung. Andererseits gilt es auch, Kinder auf die spätere Realität des Berufslebens vorzubereiten. Und…
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Überbehüten
Die Sorge der Eltern um ihre Kinder ist aus guten Gründen gross, sind doch Menschenkinder bei ihrer Geburt wortwörtlich auf Gedeih und Verderb von ihnen abhängig. Allerdings bewirkt schon deren Lebenswille von Geburt an, dass sie selbständig werden wollen. Eltern brauchen sich deshalb immer nur so weit zu sorgen, als es das Kind auch tatsächlich verlangt. Das fordert von…
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Ausdauer des Kindes
Die Entwicklung des Kindes ist vor allem ein Lernprozess. Und dieser Lernprozess erfordert Ausdauer und Geduld. Geduld von den Eltern und Ausdauer vom Kind. Doch während die Eltern die nötige Geduld häufig erst noch lernen müssen, bringt das Kind von Natur aus bereits genügend Ausdauer mit, das heisst, genau so viel, wie es braucht, um etwas Neues zu lernen.…
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Beachtung
Beachtung ist ein Grundbedürfnis des Kindes. Das Kind hat eine eigenständige und einmalige Persönlichkeit, für die es von seinen Eltern beachtet werden will. Jedes Kind ist etwas ganz Besonderes, ganz gleich welche Fähigkeiten es hat oder nicht hat. Das bedeutet allerdings nicht, dass es dauernd im Mittelpunkt stehen muss. Kinder wollen zunächst um ihrer selbst…
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Missverständnisse
In der Erziehungsarbeit gibt es einige Missverständnisse, man könnte auch von „Erziehungsfallen“ sprechen, denn meistens geschehen sie mangels Kenntnis und in bester Absicht. Kinder müssen lernen Nein, Kinder dürfen lernen – und sie tun es von selbst, jedenfalls wenn es die Eltern zulassen. Wirklich lernen müssen hingegen die Eltern, vor allem in den beiden ersten…
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Taschengeld
Taschengeld sollte für Kinder in erster Linie mehr Verantwortung bedeuten und erst in zweiter Linie, wenn überhaupt, Belohnung. Der Umgang mit eigenem Geld kann Kinder schrittweise auf das Erwachsenenleben vorbereiten. Es ist eines der ganz wenigen Themen, die erst nach den beiden ersten, alles entscheidenden Phasen der Erziehung bedeutend werden, das heisst, das Kind muss…
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Verwöhnen
Während der Phase der Vertrauensbildung hat das Kind ausschliesslich Grundbedürfnisse, die bedingungslos, immer und sofort befriedigt werden sollten. Das ist ein Verwöhnen im positiven Sinne. Erst mit der Phase der Willensbildung müssen die Eltern lernen, Grundbedürfnisse von weitergehenden Begehrlichkeiten zu unterscheiden: Wenn sie dem Willen des Kindes nicht angemessen Widerstand leisten, droht ein negatives Verwöhnen,…
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Lernen des Kindes
Kinder lernen in den ersten Jahren nicht nur unglaublich viel, sondern darüber hinaus die weitaus wichtigsten Fähigkeiten für das Leben überhaupt. Voraussetzung ist aber, dass sich die Eltern zunächst einiger möglicher Missverständnisse bewusst sind. Denn Kinder lernen Das heisst, Kinder lernen vor allem von sich aus und erst noch mit grösster Lust! Erst später, in der (Vor)Schule, lernen Kinder dann nach…
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Wünsche des Kindes
Wünsche sind immer in die Zukunft gerichtet. Schon allein deshalb hat das Kind in den ersten, alles entscheidenden Phasen der Erziehung von Natur aus noch keine Wünsche, denn es lebt voll in der Gegenwart. Wünsche sind denn auch zu unterscheiden erstens von Grundbedürfnissen und zweitens vom Willen des Kindes. Schliesslich sind Wünsche regelmässig vom Zutun…
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Überfluss
Der wirtschaftliche Erfolg der westlichen Zivilisation hat für die Erziehung von Kindern leider nicht nur Vorteile, sondern stellt Eltern vor ein besonderes Problem: Sie müssen auch dort Grenzen ziehen, wo Sie eigentlich aufgrund der Lebensumstände Ihre Grosszügigkeit ausleben könnten. Das gilt vor allem für Dinge wie Essen, Spielsachen, Geschenke, Wohnraum, Reizüberflutung usw. Doch nicht nur…
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Verantwortung des Kindes
Wenn das Kind zur Welt kommt, liegt die ganze Verantwortung für das Leben bei seinen Eltern. Doch wenn das Ziel der Erziehung Selbständigkeit und Beziehungsfähigkeit sein soll, müssen Sie die Verantwortung dem Kind so bald als möglich und nach und nach zurückzugeben. Im Wesentlichen sollte dieser Prozess nach etwa vier Jahren abgeschlossen sein. Das heisst,…
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Wollen
Wenn das Kind zum ersten Mal „Nein!“ oder „Ich will!“ sagt, ist das ein sicheres Zeichen, dass es gerade eine seiner weitaus wichtigsten Kräfte für sein Leben entwickelt, nämlich seinen Willen. Darüber sollten sich Eltern an sich freuen, auch wenn sie meistens erst noch lernen müssen, mit dem kindlichen Willen umzugehen. Denn der Wille ist zunächst einmal absolut,…
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Erfahrungen
Kinder lernen im Wesentlichen durch eigene Erfahrung und durch Nachahmung. Oder anders gesagt: Was ein Kind nicht selbst ausprobiert hat, hat es auch nicht gelernt. Da ein Kind gewissermassen bei null beginnt, sind die ersten Erfahrungen des Kindes die weitaus wichtigsten. Gleichzeitig verlangen sie von den Eltern am meisten Geduld. Am Anfang sind die Erfahrungen des Kindes noch eher passiv:…
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Freiwilligkeit
Freiwilligkeit heisst zunächst, dass das Kind aus eigenem Antrieb handelt. Das tut es schon von Natur aus. Freiwilligkeit bedeutet aber zudem, dass ein Mensch nicht nur für sich selbst, sondern gleichzeitig auch für seine Umwelt (oder gar für höhere Ideale), sinnvoll und nützlich handelt. Erst dann kann von einem wirklich freien Willen, eben von „Freiwilligkeit“, gesprochen werden. Die…
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Gefühle
Gefühle sind ein wichtiger Teil der Persönlichkeit des Menschen. Während viele Erwachsene mehr oder weniger Mühe haben ihre Gefühle wahrzunehmen, sind sie für Kinder eine absolute Selbstverständlichkeit. Als Eltern haben Sie denn auch in erster Linie dafür zu sorgen, dass das so bleibt. Das verlangt von Ihnen zum einen Aufmerksamkeit und zum anderen Respekt. Und ganz nebenbei werden Sie womöglich…
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Widerstand der Eltern
Wenn das Kind beginnt seinen Willen zu entwickeln, in der Regel etwa im dritten Lebensjahr, sucht und braucht es Herausforderungen und Grenzen. Als Eltern sind Sie dabei eine Art Sparringspartner, das heisst, Sie müssen lernen, dem Kind und seinem Willen auch Widerstand zu leisten. Das gilt umso mehr als das Leben in der westlichen Zivilisation den Menschen im Allgemeinen nur noch wenig Anstrengungen abfordert.…
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Grenzen der Eltern
Wenn das Kind beginnt, seinen Willen zu entwickeln, in der Regel etwa im dritten Lebensjahr, braucht es auch angemessene Grenzen, sei es in Form von Herausforderungen, seien es Regeln oder ein konsequentes „Nein!“. Eltern haben aber auch noch eigene, persönliche Grenzen aufgrund von Diese Grenzen der Eltern können den Grundbedürfnissen des Kindes entgegenstehen. Zumindest während den ersten beiden, alles entscheidenden Phasen der Erziehung bedeutet das…
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Gewalttätige Eltern
Gewalt im Sinne von körperlicher Schädigung ist in der Erziehung selbstverständlich durch nichts zu rechtfertigen und heutzutage zumindest in westlichen Gesellschaften auch durchwegs verpönt beziehungsweise strafbar. Daneben gibt es aber verschiedene andere Formen von Gewalt, die nicht minder problematisch sind. Formen der Gewalt Während bei physischer Gewalt wie einigermassen klar ist, worum es geht, kann psychische Gewalt…
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Elternliebe
Die Beziehung zwischen den Eltern und dem Kind mag geheimnisvoll, ja wunderbar sein. Die Elternliebe, insbesondere die Mutterliebe, wird aber bisweilen geradezu mystifiziert und hat mit der Realität des Alltags der Erziehung häufig nicht mehr viel zu tun. Das „2 x 2“ beschäftigt sich deshalb mehr mit den praktischen als mit den philosophischen Fragen der Beziehung. Das Geschenk der Liebe und…
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Phantasie
Kinder haben von Natur aus eine grosse Vorstellungskraft. Es braucht also weder eine spezielle Förderung noch irgendwelche Hilfsmittel. Als Eltern müssen Sie einzig aufmerksam sein, dem Kind seine Phantasie zu belassen, denn gerade die westliche Zivilisation hat eine Unzahl an Annehmlichkeiten hervorgebracht, welche diese nachhaltig stören können. Bewahrung der Phantasie Da das Kind schon von Natur aus Phantasie hat,…
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Misserfolge
Zumindest während den beiden ersten, alles entscheidenden Phasen der Erziehung unterscheidet ein Kind nicht zwischen Erfolg und Misserfolg: Es macht ganz einfach Erfahrungen. Gelingt ihm etwas nicht und ist es allenfalls traurig oder wütend, braucht es Trost beziehungsweise Versöhnung. Während der Phase der Vertrauensbildung sollten Sie allem, was das Kind macht, wohlwollend zustimmen, ganz unabhängig davon, ob das Ergebnis im allgemeinen Verständnis als gelungen oder eben…
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Fördern
Kinder brauchen nicht gefördert zu werden, denn sie bringen bereits alles mit, was sie brauchen: den Lebenswillen und das Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten. Eltern müssen hingegen darauf achten, dass sie ihre Kinder in dieser Entwicklung nicht behindern, ansonsten sie später, insbesondere in der Schule, tatsächlich spezielle Förderung benötigen. Gerade in den beiden ersten Jahren des Kindes, also der Phase der Vertrauensbildung, müssen die…
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Störenfried
Kinder, die in der Schule oder in der Freizeit dauernd andere durch übertriebenen Lärm, Provokationen und ähnliches stören, haben im Grunde genommen alle das gleiche Problem: Sie können Grenzen anderer nicht oder nur zu wenig respektieren. Dieses Fehlverhalten hat aber weniger mit der kindlichen Veranlagung zu tun als mit Erziehungsfehlern der Eltern in den ersten entscheidenden Phasen der Erziehung. Eine Korrektur dieses…
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Verlässlichkeit
Kinder sind bei ihrer Geburt auf Gedeih und Verderb von ihren Eltern abhängig. Sie müssen sich also auf deren Sorge verlassen können. Dazu bringen sie ein grenzenloses Vertrauen in ihre Eltern mit. Es liegt deshalb an den Eltern dieses Vertrauen zu erwidern, indem sie dem Kind durch ihre Fürsorge bestätigen, dass es sich tatsächlich auf sie verlassen…
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Sprechen lernen
Kinder beginnen irgendwann von selbst zu sprechen. Sie brauchen als Eltern weder nachzuhelfen, noch das Kind irgendwie zu motivieren. Sie brauchen bloss Geduld und Freude an der Entwicklung seiner Fähigkeiten. Die Entwicklung des Sprachwerbers ist aus wissenschaftlicher Sicht zwar höchst interessant, für die eigentliche Erziehungsarbeit jedoch von eher untergeordneter Bedeutung: Wenn es um das Verstehen…
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Forderungen der Eltern
Wenn das Kind beginnt seinen Willen zu entwickeln, in der Regel etwa im dritten Lebensjahr, dürfen Eltern durchaus auch Forderungen stellen. Denn Kinder lieben und brauchen gerade in diesem Alter Herausforderungen. Mit einer Forderung stellen Sie sich möglicherweise dem Willen des Kindes entgegen und setzen somit eine Grenze. Während der Phase der Vertrauensbildung sollten Sie grundsätzlich noch keine Forderungen stellen.…
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Bequemlichkeit des Kindes
Kinder haben je nach ihrem Temperament zwar unterschiedlich viel Tatendrang, doch bewirkt schon allein der Lebenswille, dass jedes Kind von Natur aus mindestens so viel unternimmt, wie es für sein Leben braucht. Wenn es sich zu wenig für sein Leben einsetzt, hat das weniger mit seiner Natur zu tun als mehr mit dem Verhalten der Eltern. Die Erziehungsfehler sind zwar…
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Überforderung der Eltern
Die Erziehung von Kindern ist zweifelsohne eine der anspruchsvollsten Aufgaben im Leben eines Menschen überhaupt. Sie wäre aber relativ einfach zu lösen, wenn sich die Eltern wenigstens an die beiden Grundprinzipien der Erziehung hielten. Denn Kinder verlangen von ihren Eltern nichts Unmögliches, sie sind von Natur aus ausgesprochen kooperativ und haben ein ureigenes Interesse daran, dass Sie gar nicht…
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Erziehungsfehler
Eine Erziehung ohne elterliche Fehler ist weder möglich noch gefordert. Kinder kommen zwar mit dem Vertrauen zur Welt, dass ihre Eltern alles wissen und alles können, also vollkommen sind, doch können sie sehr wohl mit deren Mängeln umgehen. Der Zustand der Vollkommenheit wird denn im „2 x 2“ auch nicht im Sinne von Perfektion betrachtet,…
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Essstörungen
Auch wenn Essstörungen in der Regel erst ab der Pubertät auftauchen, liegen die Ursachen doch häufig schon in der frühesten Kindheit. Denn meistens geht es entweder um süchtiges Verhalten oder um einen Machtkampf (oder beides). Aufgrund dieser Diskrepanz sind Eltern von Kindern mit Essstörungen meistens ziemlich hilflos, standen sie doch nicht nur am Anfang des…
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Beziehungsfähigkeit
Beziehungsfähig ist ein Mensch, wenn er im Austausch mit anderen Menschen einerseits seine eigene Persönlichkeit ausleben kann, und andererseits die Persönlichkeit des anderen respektieren und schätzen kann. Im Idealfall kann daraus etwas Drittes, Grösseres entstehen (wie zum Beispiel eine Familie, ein Geschäft oder eine Sportmannschaft). Dafür braucht es Selbstvertrauen und ein freier Wille. Im Idealfall…
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Missgeschicke
Das Leben von Kindern ist zumindest in den ersten Jahren voller echter und vermeintlicher Missgeschicke. Allerdings handelt es sich dabei aus der Sicht des Kindes lediglich um Erfahrungen, die ganz selbstverständlich zum Lernen dazugehören. Entscheidend ist deshalb, wie die Eltern mit den kleineren und grösseren „Unfällen“ umgehen. Förderliche Reaktionen Kinder lernen von selbst und wollen demnach auch die Folgen…
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Willensschwach
Willensschwach wird ein Kind, wenn es während der Phase der Willensbildung zu wenig Herausforderungen oder zu wenig Grenzen erhält. So kann es nicht erfahren, wie es seinen Willen konstruktiv einsetzen kann. Ein zu wenig genutzter Wille verschwindet zwar nicht einfach, aber er verkümmert. Der Wille ist nebst dem Selbstvertrauen die wichtigste Kraft des Menschen, sodass die Folgen von Willensschwäche für die Persönlichkeit gravierend sein können. Mögliche Ursachen…
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Vertrauensbildung
Die Phase der Vertrauensbildung ist die erste und grundlegendste Phase der Erziehung. Während das Kind bereits mit einem grenzenlosen Vertrauen in seine Eltern zur Welt kommt, müssen Sie zuerst lernen, Ihrem Kind beziehungsweise dessen Grundbedürfnissen und Fähigkeiten zu vertrauen. Vertrauen ist die Grundlage jeder Beziehung, gerade auch jener zwischen Eltern und Kind. Das Besondere in der Erziehung ist, dass die Verantwortung für…
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Erfolg
Solange sich ein Kind entwickelt, was es in den ersten Jahren ja in einem unglaublich rasanten Tempo tut, ist sein Leben eine einzige Aneinanderreihung von Erfolgen. Da Kinder in diesem Alter aber noch keine Ziele haben, zumindest keine expliziten, freuen sie sich an allem, was ihnen gelingt, also zunächst einmal unabhängig davon, ob das Erreichte den Eltern gefällt oder…
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Einschlafen
Einschlafen bedeutet vor allem loslassen. Und loslassen kann das Kind von Geburt an, wird es doch mit einem uneingeschränkten Vertrauen in die Eltern und überhaupt in die Welt geboren. Säuglinge schlafen denn auch regelmässig schon ein, wenn sie bloss gestillt werden. Allfällige Schwierigkeiten beginnen erst, wenn ein Schlafrhythmus gefunden werden soll. Denn das ist zunächst kein, beziehungsweise noch kein,…
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Vertrauen der Eltern
Vertrauen ist Beginn und Angelpunkt jeder Beziehung, ganz gleich, ob es um private oder geschäftliche Beziehungen geht. Und in der Erziehung geht es im Prinzip um nichts anderes als um Beziehung. Allerdings mit dem kleinen, aber entscheidenden Unterschied, dass die Verantwortung für diese Beziehung zumindest in den ersten Jahren ausschliesslich bei den Eltern liegt. Vertrauen…
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Entschuldigungen des Kindes
Kinder können zumindest während den beiden ersten, alles entscheidenden Phasen der Erziehung das Konzept von Schuld und Sühne noch nicht verstehen. Es macht deshalb auch keinen Sinn, von ihnen Entschuldigungen zu verlangen, in welcher Form auch immer. Kinder können jedoch lernen, Verantwortung für ihre Verhalten zu übernehmen. Die beste Hilfe dazu sind Regeln. Kontraproduktives Verhalten Wenn Sie dem Kind einfach…
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Nachgeben
Während Sie den Grundbedürfnissen grundsätzlich immer und sofort nachkommen sollten, braucht das Kind, sobald es seinen eigenen Willen zu entwickeln beginnt, auch Ihren Widerstand. Während der Phase der Vertrauensbildung hat das Kind bloss einen Lebenswillen, der noch auf nichts anderes als die Befriedigung der Grundbedürfnisse ausgerichtet ist. Sie dürfen und sollen deshalb grundsätzlich immer nachgeben, wenn das Kind etwas von Ihnen verlangt, jedenfalls solange nicht…
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Freude der Eltern
Die Freude der Eltern über ihre Kinder ist an sich selbstverständlich und naturgegeben. Sie kann aber sehr schnell durch übermässigen Belastung oder Erziehungsfehler beeinträchtigt werden. Und schliesslich sollten sich Eltern auch über gewisse Entwicklungen des Kindes freuen, die ihnen anfangs Mühe machen, weil sie die eigentlich positive Kraft verkennen. Selbstverständliche Freude Kinder sind ja schon an sich ein einziger Grund…
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Begleiten
Gemäss dem „2 x 2 der Erziehung“ sollte sich die eigentliche Erziehungsarbeit vor allem auf die beiden ersten, alles entscheidenden Phasen der Erziehung konzentrieren: Wenn die Eltern gelernt haben, ist ihre Aufgabe im Wesentlichen erfüllt und sie können ihre Betreuung auf eine Art Begleitung des Kindes beschränken. Denn die Persönlichkeit ist in diesem Alter bereits weitgehend gefestigt und das Kind…
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Jugendliche
Als Jugendliche werden in diesem Blog Kinder ab dem Eintritt in die Pubertät bezeichnet. Die eigentliche Erziehungsarbeit sollte zu diesem Zeitpunkt längst erledigt sein, denn sie wirkt vor allem während den ersten etwa vier Jahren. Wenn Sie während den ersten, alles entscheidenden Phasen der Erziehung Ihre Erziehungsaufgaben gut gelöst haben, können Sie nun die Früchte Ihrer Anstrengungen ernten und sich…
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Bewegen
Bewegung ist ein Grundbedürfnis des Kindes. Entscheidend ist aber weniger, wie viel oder wie wenig sich das Kind bewegt, sondern dass es sich möglichst immer je nach seiner Lust bewegen darf. Eltern müssen deshalb vor allem darauf achten, dass sie ihre Kinder nicht am bewegen hindern. Bewegung und Entwicklung Es ist für Eltern etwas vom Faszinierendsten, wenn sie das…
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Hier und Jetzt
Kleinkinder leben noch voll und ganz im Hier und Jetzt, das heisst, sie kennen weder ein „Früher“ noch ein „Später“ und sind auch gar nicht daran interessiert, was gestern war oder morgen sein wird – oder gar anderswo sein könnte. Das Verständnis für die Vergangenheit und die Zukunft entwickelt sich erst nach und nach. Für Kleinkinder…
