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===Stören und Belästigen===
===Stören und Belästigen===
Die [[Schule]] hat zwar in erster Linie Bildungs- und nicht Erziehungsaufgaben, doch sind gerade [[Schulregeln]], die dem respektvollen Zusammenleben der Schüler dienen, ein hervorragendes Mittel der Erziehung. Auch Lehrpersonen sollten deshalb ihre Schüler [[konsequent]] konfrontieren, sei es bei [[Störenfried|Störungen des Unterrichts]], sei es bei Belästigungen von Kameraden oder [[Mobbing]]. Je früher Kinder erfahren, dass Grenzüberschreitungen wahrgenommen werden und Folgen haben, desto geringer die Gefahr, später straffällig zu werden. Denn viel wichtiger als [[Strafen]], die gerade für Kinder meistens kontraproduktiv sind, ist es, einem Schüler zum Beispiel zu zeigen, was mit seinem Opfer geschehen ist, das er schikaniert hat. Diese Konfrontation, die vor allem auf der Gefühls- und Beziehungsebene stattfinden soll, fordert Kinder und vor allem Jugendliche zur [[Selbstreflexion]] und appelliert schliesslich an die positiven Kräfte. Das gleiche gilt natürlich auch im [[Sport]], wo [[Spielregeln]] eine möglichst klare Grenze des zulässigen Kampfs ziehen sollen.
Die [[Schule]] hat zwar in erster Linie Bildungs- und nicht Erziehungsaufgaben, doch sind gerade [[Schulregeln]], die dem respektvollen Zusammenleben der Schüler dienen, ein hervorragendes Mittel der Erziehung. Auch Lehrpersonen sollten deshalb ihre Schüler [[konsequent]] konfrontieren, sei es bei [[Störenfried|Störungen des Unterrichts]], sei es bei Belästigungen oder [[Schikanieren]] von Kameraden. Je früher Kinder erfahren, dass Grenzüberschreitungen wahrgenommen werden und Folgen haben, desto geringer die Gefahr, später straffällig zu werden. Denn viel wichtiger als [[Strafen]], die gerade für Kinder meistens kontraproduktiv sind, ist es, einem Schüler zum Beispiel zu zeigen, was mit seinem Opfer geschehen ist, das er schikaniert hat. Diese Konfrontation, die vor allem auf der Gefühls- und Beziehungsebene stattfinden soll, fordert Kinder und vor allem Jugendliche zur [[Selbstreflexion]] und appelliert schliesslich an die positiven Kräfte. Das gleiche gilt natürlich auch im [[Sport]], wo [[Spielregeln]] eine möglichst klare Grenze des zulässigen Kampfs ziehen sollen.


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